Alternative Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde:

Auf dieser Seite finden Sie eine Einführung und eine Einschätzung der Bedeutung für die Augenheilkunde der folgenden Themen: Irisdiagnosik, Akupunktur, Schüßler-Salze, Pflanzliche Therapie (Phytotherapie), Homöopathie.

Bedeutung der “sanften Medizin”:

Laut einem Bericht in der Zeitschrift “Focus” aus 2013 haben mehr als 2/3 der weiblichen und gut die Hälfte der männlichen Erwachsenen im Laufe eines Jahres alternative Behandlungen bzw. Methoden der “sanftenMedizin” in Anspruch genommen. Inzwischenübernehmen sogar rund 90 Krankenkassen unter bestimmten Bedingung die Behandlungskosten z.B. der Homöopathie, obwohl bisher alle Wirksamkeitsnachweise gescheitert sind. Interessant ist dies vor allem vor dem Hintergrund, daß die Kassen gleichzeitig die Bezahlung sinnvoller nachweisbar wirksamer Therapieverfahren auf anderen Gebieten (z.B. die IVOM wenn das OCT schon ein Fortschreiten der Makulopathie anzeigt aber der Visus noch nicht abgefallen ist) ablehnen oder bestimmte sinnvolle Diagnostik und Präventionsmaßnahmen (z.B. die Glaukomvorsorge) nicht finanzieren. Hier spielen neben finanziellen Überlegungen wohl Marketingstrategien eine gewichtige Rolle.

Klar muß man aber auch sagen, daß nicht alles was nicht schulmedizinisch ist, nichts taugt, sondern man muß stark unterscheiden. Pflanzliche Stoffe oder die Akupunktur z.B. haben durchaus ihre - auch nachweisbaren - Wirkungen. Auch wenn einige Therapien nicht über den Placeboeffekt (s.u. unter Homöopathie) hinaus wirken, hilft manchmal die vermehrte Zuwendung zum Patienten durch den “Alternativheiler” zusätzlich. Hier ist der normale niedergelassene Arzt leider in einem betriebswirtschaftlich bedingten “Zeitdilemma” das ihm einfach - mangels finanzieller Förderung der “sprechenden Medizin” und harten Budgetdeckeln - keine Möglichkeit lässt, seinen eigenen Ansprüchen und denen des Patienten zu genügen. Hier wäre eine vermehrte finanzielle Förderung durchaus angebracht und man könnte sich so manch teures Medikament und manch teure Operation sparen. Bei schwereren Krankheiten reichen die milden Therapien und die Zuwendung aber nicht aus und werden gefährlich, wenn notwendige Eingriffe unterbleiben. Insofern muß man die Leistungen des Heilpraktikers als Zusatzangebot verstehen, daß gegebenenfalls eben die klassische “Schulmedizin” nicht ersetzen kann. Der Begriff “Schulmedizin” wurde übrigens vom Homöopathieerfinder Samuel Hahnemann und seinen Anhängern geprägt, um damit die etablierten “Doctores” zu verunglimpfen. Dieser Begriff polarisiert nur und sollte am besten gar nicht verwendet werden.

Irisdiagnostik, was ist dran ?

Die Augendiagnose auch Irisdiagnose oder Iridologie genannt, geht davon aus, dass sich der ganze Körper im Auge, speziell in der Regenbogenhaut (Iris), widerspiegelt. Anhand von Veränderungen der Farbe und Struktur der Iris (Regenbogenhaut) sollen zahlreiche vor allem innere Krankheiten erkennbar sein. Dazu wird die Iris wie das Zifferblatt einer Uhr eingeteilt. Die verschiedenen Organe des Körpers sind entsprechend ihrer Lage, den Uhrzeiten zugeordnet. Eine Blinddarmentzündung (sitzt im rechten Unterbauch) müsste sich in der Iris des rechten Auges bei 7 Uhr bemerkbar machen etc. Es gibt allerdings weltweit 150 verschiedene Topographien, sogenannte “Landkarten des Auges (Beispiel siehe unten), die sich in zahlreichen Details unterscheiden. "Den Charakter eines Menschen erkenne man an seinen Augen" sagte bereits Hippokrates, erwähnte die Iridologie aber nicht.. Mitte des 17. Jahrhunderts beschrieb erstmals Philip Meyen von Coburg in seiner “Chiromatica medica”, daß ein Blick in die Augen Rückschlüsse auf die Gesundheit eines Menschen zulassen kann. Rund 200 Jahre später erforschte der ungarische Arzt Ignaz von Peczely das Verfahren und legte den Grundstein für die heutige Augendiagnostik.

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Es hat sich allerdings bisher keine wissenschaftliche Bestätigung für die Irisdiagnostik gefunden. Meist handelt es sich um Heilpraktiker mit sehr guter Menschenkenntnis. Diese Tatsche ist für eine gute Therapie zwar unabdingbar, es ist jedoch nicht nötig das hinter solchem “Hokuspokus” zu verbergen.

Ein noch etwas verständlicheres Gegenargument aus dem Alltag: Die Iriszeichnung wird ebenso wie der Fingerabdruck als individuelles Merkmal bei der Erkennung der Zugangsberechtigung zu Hochsicherheitsbereichen verwendet. Wenn diese sich je nach Erkrankung verändern würde, käme ja “dauernd irgendwer nicht mehr herein”. (Siehe auch Iriserkennung) Erwähnt werden sollte allerdings, daß es - wenn auch selten - wohl Veränderungen der Iris gibt. Diese entstehen durch Tumore (Irismelanom z.B.), Verletzungen, Operationen (bestimmte Operationen beim Grünen Star) oder einige Fällen schwerer Erkrankungen (schwerster Diabetes, bestimmte Rheumaformen). Hier handelt es sich jedoch um so seltene Ereignisse, die sich auch durch zahlreiche andere Anzeichen bemerkbar machen, daß die behauptete “Frühwarneigenschaft” der Iris als “Spiegel der Seele” nicht zutrifft. Trotz aller Kritik an den Ärzten und ihren “unsinnigen” kostenpflichtigen Zusatzangeboten (IGEL-Leistungen) gibt es vereinzelte Krankenkassen, die dann doch die Irisdiagnostik bezahlen.

Kann man mit Entspannungsübungen etwas gegen den Grünen Star tun ?

Ja, in gewissem Rahmen schon. Durch Entspannungsübungen läßt sich der Augendruck beim grünen Star (Glaukom) um 2-3 Einheiten (mmHg = mm Quecksilbersäule) senken. In Frage kommt hier das Autogene Training aber auch Meditation. Umgekehrt kann natürlich Streß den Augendruck erhöhen. Einen ausgeprägten grünen Star kann man so natürlich nicht allein, sondern nur unterstützend behandeln.

Was kann man mit Akupunktur erreichen ?

Die Akupunktur ist eine körpereigene Kräfte (Laut der fernöstlichen Gesundheitslehre die Lebensenergie Qi) ausnutzende Therapie, die durch Reizung bestimmter Regionen (definierte Meridianpunkte) des Körpers (meist Muskelgewebe) mittels Nadeln zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Beruhigung beiträgt. Diese Effekte sind für bestimmte Beschwerden auch schulmedizinisch zu beweisen, wobei die definierten Punkte gar nicht so genau eingehalten werden mussten). Aufgrund dieser Studien wurde die Akupunktur auch in den Leistungskatalog der Krankenkassen(Rückenschmerzen, Kniearthrose) aufgenommen.

Entstanden ist die Akupunktur in Asien auf der Basis philosophischer Weltanschauungen und mit diesen auch eigentlich untrennbar verknüpft. Nachdem die antiken chinesischen Quellen zunächst betonten, daß es ein Kunstfehler sei, mit der Nadel eine bereits ausgeprägt vorliegende Krankheit zu behandeln, wurde die Akupunktur schliesslich im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) das entscheidende Heilverfahren. Da der philosophisch-psychologische Hintergrund in unseren Breiten nicht gegeben ist, sollte man die Akupunktur bei uns auch nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten einsetzen.

Akupunktur

Diese gehen bei weitem nicht so weit, wie die Heilsversprechen mancher “Gurus” glauben machen wollen. Bereits zerstörtes Gewebe wie bei der Makulopathie z.B. kann nicht wieder regeneriert werden. Entzündungen und Schmerzzustände (z.B. auch Migräne) im Augenbereich sind durchaus linderbar.

Was ist an der Akupunktur nun wissenschaftlich erklärbar ? In einem bestimmten Schädelbereich gibt es eine Verbindung zwischen der Haut und dem Schädelinneren. Hier können beruhigende Reize gesetzt werden. Weiterhin kann durch das Setzen von Reizen in der tiefen Skelettmuskulatur ein Rückkoppelungsmechanismus mit dem Gehirn in Gang gesetzt werden, der über die Ausschüttung von sogenannten ß-Endorphinen (körpereigene Hormone) Schmerzen dämpft und entzündungshemmend wirkt.

Ist Homöopathie wirksam ?

Die Lehre von Samuel Hahnemann basierte auf der Idee: Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden. Rund 1700 Ausgangsstoffe (Ursubstanzen) werden stark verdünnt und in verschiedenen Zusammensetzungen verabreicht. Dabei soll der Stoff, der in hoher Konzentration die gleichen Symptome hervorruft, in seiner starken Verdünnung (“Potenzierung”), diese Krankheit heilen können

Seit Jahren schwelt ein Dauerstreit zwischen den Befürwortern und den Kritikern: Haben homöopathische Mittel eine Wirkung, die über den Placeboeffekt hinausgeht ? Placebos sind Scheinmedikamente ohne Wirkstoff. Sie werden in klinischen Studien verabreicht, um im direkten Vergleich zu ermitteln, ob das getestete, echte Mittel eine größere Wirkung erzielt, als der nur eingebildete positive Effekt des Medikaments. Der Placeboeffekt wirkt bei jeder Form der medizinischen Therapie mit - vom Arztgespräch bis zur Operation - und kann auch die Wirkung eines wirksamen Medikaments noch verstärken.

In zahlreichen Studien konnte eine Wirkung der Homöopathie jenseits des Placeboeffekts nie bewiesen werden. Schließlich ist die Verdünnung der Grundstoffe bei den Globuli, häufig so groß, daß dass sich rein rechnerisch kein einziges Wirkstoffmolekül mehr im fertigen Präparat befinden kann. Trotzdem sind die Diskussionen um vermeintliche Heilerfolge der Homöopathie noch zahlreicher als die Studien. Und dabei fällt immer wieder ein Argument von Seiten der Homöopathie-Unterstützer: Die Methode wirke auch bei Kleinkindern und Tieren. Bei ihnen sei aber kein Placeboeffekt möglich: Sie könnten schließlich gar nicht begreifen, daß und wie ihnen eine Behandlung helfen soll. Nun haben aber mehrere Studien gezeigt, daß der Placeboeffekt bei Kindern und Jugendlichen noch deutlich größer ist als bei Erwachsenen. Sie zweifeln einfach weniger an dem, was Ihnen gesagt wird (“nimm das und es geht dir gleich viel besser”).

Homöopathie für Pflanzen

Bei Tieren haben vereinzelte Studien den Einfluß des Verhaltens und des Glauben des Tierhalters auf das Ergebnis bewiesen. So ist wohl auch die Geschäftsidee des Sprays oben zu verstehen. Wenn der Pflanzenfreund nur kräftig dran glaubt, wird es schon bessern.

Für Jürgen Windeler vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, zuständig für die Wirksamkeits-Prüfung von Therapien, ist klar, dass die hochverdünnten Homöopathika nur Scheintherapien sind. "Menschen verstehen nicht, warum sie ihre Brille selber zahlen müssen - und gleichzeitig erstatten zahlreiche Kassen Homöopathie", sagt er. "Krankenkassen glauben ja selber nicht an den Nutzen dieser Verfahren". Tatsächlich argumentieren Kassen praktisch nie mit guten Daten zur Wirksamkeit von Homöopathika. Originalzitat der Techniker Krankenkasse: "Wir haben keinen Wirksamkeitsnachweis für die Homöopathie vorliegen." Stattdessen unterstreichen sie die Nachfrage: So verweist die Techniker Krankenkasse auf Kundenbefragungen, die gezeigt hätten, dass manche Versicherte "sich sogenannte komplementärmedizinische Angebote wünschen". Eine seltsame Formulierung, da zahlreiche andere Wünsche für bewiesen wirksame Therapien auch keine Berücksichtigung finden. Die Barmer Krankenkasse formulierte das so: "Die Homöopathie ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte, aber beliebte und verbreitete alternativmedizinische Behandlungsmethode." Letztendlich ist die Finanzierung der Homöopathie durch einzelne Kassen eine reine PR-Maßnahme.

"Im besten Fall verspricht Homöopathie einen Placeboeffekt und ist ein Missbrauch von knappen Mitteln, die besser für Behandlungsmethoden verwendet werden sollten, die wirken". Mit dieser Begründung beschloss der staatliche britische Gesundheitsdienst NHS im Jahr 2017, die Kosten für Globuli nicht länger zu übernehmen. Aus Sorge diesen mit in Deutschland 670 Millionen Euro Umsatz im Jahr sehr lukrativen Markt zu verlieren, reagieren einzelen Pharmakonzerne schon mit kostenbewehrten Abmahnungen an Homöopathiekritiker !! Die Pharmakonzerne argumentieren damit, dass die Mittel ja vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm) zugelassen seien und insofern ein wirksames Therapiemittel sein müssten. Anders als bei Medikamenten gegen schwere Erkrankungen reicht für den Wirksamkeitsnachweis von Mitteln gegen eher harmlose Beschwerden ein sogenannter "Binnenkonsens". Das heißt, es ist ausreichend, wenn Homöopathen die Wirksamkeit bezeugen und sich die Hersteller beispielsweise auf das Homöopathische Arzneibuch berufen. Eine wissenschaftliche Studie wie bei Medikamenten gegen Bluthochdruck z.B. ist nicht notwendig und gibt es aus guten Grund nicht.

Insofern sind auch oben aufgeführte Argumente keine Beweise für eine Wirksamkeit der Therapie. Aber was soll es: Wer heilt hat recht und wenn es hilft, soll man nicht fragen warum. Schließlich ist auch der umgekehrte Placeboeffekt bewiesen: Wenn man fest überzeugt ist, daß ein Mittel nicht wirkt, kann sogar ein gut wirksames Medikament an Wirkung verlieren. Die Steigerung ist der sogannte Nocebo-Effekt. Hier handelt es sich um erlebte Nebenwirkungen bei einem Scheinmedikament, weil man von den Nebenwirkungen des angeblich verabreichten Medikamentes weiß. Alles dann aber bitte aus dem privaten “Säckel”.

Kochbuchartig kann man bei den komplexen Regeln der Homöopathie keine Beispiele für die Behandlung geben aber eins sei doch erwähnt: Bei Heuschnupfenbindehautentzündung wird empfohlen Allium cepa D3-D4 und Euphrasia D4-D12. Das D steht dabei für Dezimalpotenz, d.h. wie häufig wurde 1:9 verdünnt. D3 steht dann für eine Verdünnung von 1:1000.

Was ist von den Schüßler-Salzen zu halten ?

Der homöopathische Arzt Wilhelm Schüßler (1821-1898) war von der Homöopathie enttäuscht und entwickelte daraufhin die “Biochemische Heilweise”. Für ihn waren Störungen im Mineralstoffhaushalt die Ursache von Krankheiten. Diese Mineralsalze sollten aber nur in starker Verdünnung ins Zellinnere gelangen und dort Heilkräfte entfalten können.

Hier haben wir aber das gleiche Problem, wie bei der Homöopathie, die Verdünnung ist so extrem, daß eine Wirksamkeit weder denkbar ist, noch jeweils nachweisbar war.

Beschrieben wurden zunächst von ihm 12 Salze, die sogenannten “Funktionsmittel”. Durch die sogenannte “Anlitzanalyse” erkannte Schüßler das Fehlen bestimmter Stoffe an Merkmalen im Gesicht. Auch diese ist wissenschaftlich nicht haltbar. Später wurden von Anhängern seiner Therapie noch 15 weitere Stoffe, die sogenannten “Ergänzungsmittel” hinzugefügt. Diese 27 Schüßler-Salze wurden durch den Heilpraktiker Joachim Broy noch um weitere 7 Salze ergänzt, die aber nicht als Schüßler-Salze geführt werden. Ein Beispiel aus der Augenheilkunde, die Behandlung bei Bindehautentzündung und weiteres siehe HIER.

Darüber hinaus behauptete Schüßler, an Merkmalen im Gesicht ließen sich die verschiedenen fehlenden Mineralstoffe feststellen und so eine entsprechende Dosierung der Salze vornehmen. Kurt Hickethier erweiterte später die von Schüßler eingeführte „Antlitzanalyse“ und nannte sie damals „Sonnerschau“.

Ein trauriges Kapitel erlebte die “biochemische Heilweise” zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie wurde erstmals eine anerkannte Therapie und mit staatlicher Billigung und Förderung wurden Untersuchungen durchgeführt. Versuche der Heilung absichtlich herbeigeführter Krankheiten (z.B. Blutvergiftung und Malaria), in denen die behauptete Wirksamkeit „biochemischer“ Arzneimittel überprüft wurde, waren erfolglos und endeten teilweise tödlich.

Pflanzliche Behandlung (Phytotherapie)

Pflanzlich ist nicht von vornherein besser als die “böse Chemie”. Wie heißt es so schön: “Die Dosis macht das Gift” Man kann auch mit pflanzlichen Stoffen schaden und sogar töten. Man muß also auch hier Möglichkeiten und Grenzen, sowie positive und negative Effekte abwägen. Generell gibt es aber zahlreiche Stoffe aus Pflanzen, die in richtiger Dosierung gute milde Ergänzungen sind. Im Folgenden Beispiele aus der Augenheilkunde:

Die allgemein beliebte Kamille, angewendet als Kompresse am Auge, kann durchaus zu allergischen Reaktionen und Reizzuständen an der Bindehaut führen und ist daher am Auge fehl am Platz.

Sehr beliebt ist der “Augentrost” (Euphrasia). Er wurde schon im Mittelalter in Form von Spülungen, Augenbädern und Auflagen benutzt. Der lateinische Name bedeutet sinngemäß Frohsinn und Wohlbefinden. Extrakte aus Augentrost haben gegen Pilze und Bakterien schützende (antimikrobielle) Eigenschaften. Euphrasia hat sich bei Bindehautentzündungen, Reizungen der Lidränder aber auch bei tränenden Augen bewährt.

Die uralte, wilde Waldheidelbeere (Vaccinium Myrtillus) enthält viele gesunde, traditionell genutzte Inhaltsstoffe. In Benetzungslösungen z.B. beim “Trockenen Auge” beruhigt und befeuchtet sie müde, empfindliche und gereizte Augen wie bei Überlastung durch Bildschirmarbeit.

(Stand 06.03.2019)