Operationen an den Lidern:

Ablauf von Lidoperationen:

Operationen an den Lidern werden fast immer ambulant und in örtlicher Betäubung vorgenommen. Nur selten ist ein stationärer Aufenthalt notwendig, wenn eine großere Wiederherstellungsoperation nach der Entfernung von Tumoren oder größeren Verletzungen notwendig ist. Es werden mehrere Spritzen unter die Haut gesetzt (sticht schon etwas, kann man aber “überleben”), anschließend merkt man vom Rest der Operation gar nichts mehr. In der Regel kommt für einen Tag oder einige Stunden ein Verband auf die Wunde und man kann daher nicht selbst nach Hause fahren. Nach 1-2 Wochen werden dann die Fäden wieder entfernt (merkt man kaum). Bis dahin kann es sein, daß man mehr “verhauen” (Schwellungen, Blutergüsse) als operiert aussieht. Später zeigt sich jedoch die besonders gute Heilfähigkeit der Lidhaut, bei der man die Narben - bei guter Schnittführung und Nahttechnik - später in vielen Fällen praktisch nicht mehr sieht. Bei sehr dünner oder durch viel Sonne geschädigter Haut können jedoch auch trotz optimaler Technik Narben sichtbar bleiben. Man kannverschiedene Augen und den Grad der Veränderung durch Alter oder Krankheit nicht unbedingt vergleichen und “weghexen” - wie manchmal im kosmetischenn Bereich gewünscht - kann man da auch nix. Manche Schnitte werden statt mit dem Skalpell auch mit dem Laser oder der sogenannten “Radiowellenchirurgie” durchgeführt. Dies muß im Einzelfall entschieden werden. “Weh” tut das genauso wenig. Selbstverständlich kann man bei besonderer Empfindlichkeit auch über begleitende Narkosen reden, dies muß dann vorher besprochen werden. Wichtig ist es, daß der Operateur vorher erklärt, was möglich ist und was nicht. Hier müssen Wunsch und Wirklichkeit abgeglichen werden, damit spätere Enttäuschungen ausbleiben. Zum Thema Sport nach Lidoperationen, s. die Seite Sport nach Augenoperationen.

Im folgenden einige Beispiele mit Photos vorher/nachher bei häufig vorkommenden Lidoperationen Die entsprechende Seite wird nach einem Klick auf das Bild oder den Text daneben geöffnet. Insbesondere in der Lidchirurgie gibt es so viele Varianten von Operationen, selbst bei der gleichen Grundproblematik, daß hier nur typische Vorher/Nachher-Befunde gezeigt werden können. Letztendlich bleibt es der Erfahrung des Operateurs überlassen welche Vorgehensweise er wählt. Manchmal lassen sich fortgeschrittene Veränderungen auch nicht in einem Schritt perfekt korrigieren und eine Nachoperation wird notwendig.

Die Beschreibung der zugrunde liegenden Erkrankungen finden Sie unter Liderkrankungen und den dort nachfolgenden Seiten.

1. Beispiel für die Entfernung eines bösartigen Tumors (Basaliom) mit dem Skalpell

2. Beispiel für die Entfernung eines gutartigen Tumors mit der narbenfreien Radiowellenchirurgie

3. Beispiel für die Entfernung eines gutartigen unter der Haut gelegenenTumors mit dem Skalpell

4. Beispiele für die kosmetische Korrektur (Oberlidstraffung) von erschlafften Oberlidern: “Hängelidern”

5. Beispiel für die operative Wiederanlegung eines nach aussen geklappten Lides, einem Ektropium

6. Besonderheiten der “Tränensack”-entfernung (Unterlidstraffung und ein operatives Beispiel

7. Beispiel für die Entfernung von Fetteinlagerungen in die Lidhaut, den sogenannten Xanthelasmen

8. Kosmetische Behandlungen generell (z.B. Faltenunterspritzung).

9. Beispiel für die operative Anhebung der Lider bei krankhaftem Absinken der Lidkante (Ptosis)

(Stand 27.10.2017)