Aktuelles aus der Augenheilkunde und von dieser Homepage

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen zu dieser Homepage und aus der Augenheilkunde, die noch nicht in die weiteren Seiten eingearbeitet wurden:

  • Im Rahmen des Long-COVID-Syndroms, d.h. länger bestehenden Folgeschäden einer Coronaerkrankung, kommt es in Abhängigkeit zum Schweregrad der Infektion, zu einer allgemeinen Minderdurchblutung, die sich auch in der Feindurchblutung der Netzhaut (Mikrozirkulation) zeigt.

  • In den USA wird für 3000-5000 Dollar das "I-Brite"-Verfahren propagiert. Es soll zu schönen weißen Augen verhelfen, so eine Art "Augenbleaching". Dabei wird die Bindehaut auf der Augapfeloberfläche entfernt und die darunter gelegenen Schichten (Episklera, Tenon-Kapsel) mit einem Kauter "verschmurgelt" und dann ein Zytostatikum (Mitomycin C) gegeben, damit nicht so viele Blutgefäße nachwachsen und ein "Rotes Auge" machen können. Es kommt danach in der Regel zu schweren Schäden am Auge.

  • Derzeit wird an Augentropfen (sogenannte epi-oculare Applikation) zur Impfung gegen SARS-CoV2 gearbeitet. So würde man sich den Stich in den Arm ersparen.

  • Der coronabedingte "Zoom-Boom" (ständige virtuelle Treffen über Zoom) und der "Selfie-Boom" in den sozialen Medien, hat dazu geführt, daß Vielen scheinbare Mankos ihres Aussehens auffallen und die Nachfrage nach chirurgischer kosmetischer Korrektur im Gesichtsbereich (Botox, Unterspritzen, Lidstraffung) massiv zugenommen hat.

  • Die Firma Semic RF will einen Augenscan entwickelt haben, der auf Grundlage von künstlicher Intelligenz zu 95 Prozent Erkrankungen wie Sars-CoV-2 – inklusive aller Mutationen –, Diabetes und Influenza erkennt. Drei bis fünf Minuten brauche der Test, um mithilfe von künstlicher Intelligenz eine Covid-19-Infektion durch eine Bildaufnahme des rechten oder linken Auges, mit einem beliebigen Smartphone, sicher zu erkennen. „Skurril“ ist zudem die Beschreibung, dass durch dreimaliges tiefes Ein- und Ausatmen Lungenflüssigkeit ins Auge steige. Es handelt es sich hierbei um eine gefährliche Irreführung der Patientinnen und Patienten, die jeglichen wissenschaftlichen Nachweis vermissen lässt und zu Deutsch einfach Quatsch ist.

  • Nach Impfungen gegen Covid-19 mit dem Vakzin von AstraZeneca sind Fälle von Hirnvenenthrombosen aufgetreten. Ein wichtiges körperliches Anzeichen dieser Impfkomplikation ist eine Stauungspapille, eine Schwellung des Sehnervenkopfs, die durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes zu erkennen ist. Wer nach einer Impfung mit AstraZeneca unter ungewöhnlich lang andauernden Kopfschmerzen, evtl. noch in Kombination mit Doppelbildern leidet und zu den Risikogruppen gehört, sollte daher sicherheitshalber einen Augenarzt aufsuchen. Dazu rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft.

  • Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Häufung von Coronainfektionen und dem Pollenflug: Fliegen viele Pollen in der Außenluft, kommt es zu erhöhten Infektionsraten mit dem Coronavirus, hat ein internationales Team mit einer breit angelegten Studie gezeigt. Angehörige von Hochrisikogruppen könnten sich durch das Beobachten von Pollenflugvorhersagen und ein entsprechendes Tragen von Staubfiltermasken schützen. Der Grund: Wenn Pollen fliegen, reagiert die Körperabwehr in abgeschwächter Form auf Viren der Atemwege, die verantwortlich für Schnupfen und Erkältungen sind. Näheres auch unter der Seite zum Heuschnupfenkalender.

  • Eine Reihenuntersuchung an 123.000 Schulkindern in China hat ergeben, dass sich die Kurzsichtigkeit der Sechs- bis Achtjährigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0,3 Dioptrien gegenüber 2019 verschlechterte. Ursachen für die Zunahme der kindlichen Kurzsichtigkeit könnten der seltenere Aufenthalt im Freien und das mit viel Bildschirmarbeit verbundene Homeschooling während des pandemiebedingten Lockdowns sein, vermuten die Studienautoren. Der Anteil der Kurzsichtigen pro Jahrgang stieg bei den Sechsjährigen von 5,7 Prozent in 2019 auf 21,5 Prozent im Jahr 2020 und bei den Achtjährigen erhöhte sich die Quote in diesem Intervall von 27,7 auf 37,2 Prozent. Vor allem jüngere Kinder, bei denen der Augapfel noch wächst, sind demnach besonders von mangelnden Aktivitäten im Freien und Homeschooling betroffen. Näheres siehe auch unter Ursachen des Fortschreitens der Kurzsichtigkeit.

  • Neuere Erkenntnisse über die Klimaerwärmung zeigen, dass sich die Biologie allergener Pollen mit der zunehmenden Wärme ändert. Die saisonale Dauer des Pollenfluges verlängert sich (Seit 1990 ist ein Pollen-Tag pro Jahr dazugekommen), die Pflanzen blühen früher (bis zu 20 Tage) und die Pollenmenge steigt durch die höheren Kohlendioxid-Konzentrationen an (in einer Studie 21% in den letzten 30 Jahren), was Asthma und allergische Reaktionen (z.B. "Heuschupfen") verstärkt.

  • Home-Office in Coronazeiten verstärkt auch manches Augenproblem. Neben häufig zunehmenden Beschwerden durch ein Trockenes Auges, zieht auch die häuslich nicht optimale Ausstattung des Bildschirmarbeitsplatzes Probleme nach sich. In einer Umfrage aus 2020 berichteten 65%, dass sie deutlich mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen. Die Verweildauer hatte sich im Mittel um 30% gesteigert.

  • Neu aufgenommen: Der Böse Blick, was ist das und was steckt dahinter ?

  • Die Umweltverschmutzung durch Feinstaub ist eine vielfach nicht berücksichtigte Ursache des Trockenen Auges. Hauptverursacher ist nicht ausschließlich der Autoverkehr, wo Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen aber auch der Abrieb von Reifen und Bremsen (haben auch die Elektroautos !) und der aufgewirbelte Streusplitt die Feinstaubkonzentration erhöhen. Auch die Bauindustrie, die Landwirtschaft, sowie Holz- und Kohleöfen tragen ihren Anteil bei. Übersehen werden dabei auch gerne brennende Wachs- oder Paraffinkerzen auf Weihnachtsbäumen und Adventskränzen, sowie Räucherstäbchen, die oft eine weit größere Feinstaubbelastung in geschlossenen Räumen hervorrufen, als dies in belasteten Gebieten im Freien der Fall ist.

  • Seit Beginn der Coronapandemie suchen vor allem ältere Patienten weitaus seltener und deutlich später Spezialambulanzen auf. Dies macht sich nicht nur bei den Herzinfakten, sondern auch bei Netzhautablösungen bemerkbar. Der Anteil der fortgeschrittenen und damit nicht mehr optimal therapierbaren Netzhautablösungen in den Netzhautambulanzen hat massiv zugenommen. Die Symptome bestanden durchschnittlich schon länger und waren ausgeprägter als in den Vorjahren.

  • Für eine Studie aus 2020 wurden bundesweit 8500 Erwachsene bis 75 Jahre dazu befragt, wie gut sie digitale Gesundheitsinformationen finden, verstehen, bewerten und nutzen können. Knapp der Hälfte (48,4%) fällt es schwer zu beurteilen, ob Informationen zuverlässig sind. 40 Prozent finden es schwierig, herauszufinden, ob hinter den Informationen kommerzielle Interessen stehen. Bei beiden Dingen muss man sich bei dieser Seite keine Sorgen machen :)

  • Gesunde Menschen reagieren auf eine bevorstehende Belohnung mit einer leichten Erweiterung der Pupillen. Bei Patienten mit schweren Depressionen war diese Reaktion in einer Studie deutlich vermindert. Das Ausmaß von Antriebsstörungen durch eine Depression kann also anscheinend anhand der Pupillenreaktion beurteilt werden.

  • Neuere Forschungen beschäftigen sich damit, dass ein Ungleichgewicht der Darmbakterien (Dysbiose der Darm-Mikrobiota) zu systemischen Entzündungen und in der Folge zu einer Vielzahl von Erkrankungen führen kann – auch im Auge. Die Existenz dieser „Darm-Augen-Achse“ belegen Studiendaten aus dem Tiermodell. Veränderungen der Darmflora können – über entzündliche Mechanismen – diverse Augenerkrankungen auslösen, bzw. zu ihrer Verschlimmerung führen. Im Tiermodell konnten verschiedene Eingriffe, zur Wiederherstellung einer intakten Darmflora, den Verlauf dieser Erkrankungen abmildern oder – im Fall der diabetischen Retinopathie – deren Manifestation sogar verhindern.

  • Die neuerdings im Rahmen der Coronaepedemie zur Raum- und Gegenständedesinfektion angebotenen UV-C-Lampen sind nur harmlos wenn es sich um eine geschlossene Box handelt, in die die zu desinfizierenden Gegenstände gelegt werden. Wird freihändig über Gegenstände geleuchtet sind sie entweder für die Augen harmlos und für Bakterien wirkungslos oder bei der notwendigen Leuchtstärke zur Desinfektion hochgefährlich für die Augen ! Vergleiche auch die Bedeutung des Lichtes für Auge und Körper.

  • Shingrix® ist ein Impfstoff, der seit Mai 2018 in Deutschland verfügbar ist. Die Impfung ist zugelassen zur Vorbeugung von "Gürtelrose" bzw. "Gesichtsrose" (Herpes Zoster) und bleibender Schmerzen im befallenen Gebiet (postherpetische Neuralgie) bei Erwachsenen ab 50 Jahren. Der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) liegen zahlreiche Verdachtsfallmeldungen vor, in denen Patienten in engem zeitlichen Zusammenhang mit einer Shingrix-Impfung an Herpes Zoster und ausgeprägten, teilweise bläschenförmigen (bullösen) Hautreaktionen erkrankt sind. Dies hat dazu geführt, dass eine Beobachtungsstudie gestartet wurde, um die Ursache zu klären.

  • Was hat der Coronavirus mit den Augen zu tun ? Es kann in diesem Rahmen zu einer mittelstarken Bindehautentzündung kommen, dies ist aber sehr selten der Fall (1% der Corona-Patienten). Es bedeutet jedoch auch, dass man bei Patienten mit Bindehautentzündung, die auch Husten, Fieber und Atemnot haben, sofort an Corona (COVID-19) denken sollte. Generell sollte man Mund, Nase und Augen schützen, um einer Infektion mit dem Coronavirus vorzubeugen, denn er wird ja mittels Tröpfcheninfektion über die Schleimhäute übertragen. Eine Infektion mit dem Coronavirus durch Tröpfchen, die beim Husten durch die Gegend fliegen und auf die Bindehaut geraten, dürfte eine Möglichkeit sein, wie die Viren in den Körper kommen um sich dann zunächst im Rachen festzusetzen. Von dort können sie sich gegebenenfalls weiter im Körper ausbreiten. Dieser Infektionsweg ist aber bisher nicht bewiesen. Die Tränenflüssigkeit enthält bei einem Patienten mit durch den Coronavirus bedingter Bindehautentzündung übrigens Viren !!! Also Vorsicht vor Kontakt mit der Tränenflüssigkeit. Aber auch hier gilt, dass eine Ansteckung durch Tränenflüssigkeit zwar theoretisch denkbar aber extrem unwahrscheinlich und bisher nicht bewiesen ist. Bei den 99% Coronapatienten ohne Bindehautentzündung finden sich keine Viren in der Tränenflüssigkeit !

  • Ein Beispiel dafür, was Körperveränderungen (s.unter Augenfarbe), ohne genaue Überlegung und nicht fachgerecht durchgeführt, bedeuten können, findet sich auf Instagram. Diese junge Polin wollte sich die Sklera, den weissen Teil des Auges, schwarz tätowieren lassen. Das Ergebnis ist, dass ein Auge jetzt schon blind ist und das andere erblindet. Alles nur um ihren Followern etwas Besonderes zu bieten und um einen Rapper, der das auch hat durchführen lassen, - bisher allerdings ohne erkennbare Folgen - nachzuahmen.

  • Sehbehinderte Kinder sollen künftig mit Legosteinen spielerisch die Brailleschrift lernen. Ein entsprechendes Projekt setzt der Hersteller Lego gerade um.

  • 60-70% der Berufspiloten in Flugsimulatorstudien leiden an einer Kinetose und beim durchschnittlichen Virtual-Reality-Nutzer steigt die Quote auf 90-95%.

  • Die Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) zeigen erstsmals anwendbare Ergebnisse in der Augenheilkunde. Eine Roboter-Kamera, die nicht größer als eine Kaffeemaschine ist, ist unter der Leitung der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in drei diabetologischen Abteilungen (an der MedUni Wien bzw. im AKH Wien, in der Rudolfstiftung und im Kaiser-Franz-Josef-Spital) im Einsatz und diagnostiziert binnen weniger Minuten, ob bei Diabetikern bereits eine Schädigung der Netzhaut vorliegt diabetische Retinopathie, die behandelt werden muss. Sie kann ohne ärztliche Hilfe zu einem Ergebnis kommen. Dies wird bei positivem Befund dann von einem Augenarzt überprüft und ggf. eine Therapie veranlasst. Alle drei in Wien im Einsatz befindlichen Geräte sind Teil der Kooperation der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie mit ihren internationalen KI-Partnern. Das dabei eingesetzte IDx-DR-System wurde an der Universität von Iowa in den USA im Rahmen eines Spin-off-Unternehmens entwickelt und ist nach Abgaben der MedUni Wien das einzige weltweit zugelassene und daher sichere Komplettsystem und eines der ersten Beispiele für funktionierende künstliche Intelligenz, die Augenärzte im Arbeitsalltag unterstützen können. Dennoch birgt jeder Einsatz von KI auch Risiken. Ein Computer kann nur das diagnostizieren, das man ihm beigebracht hat: Wurde er zur Diagnose von diabetischer Retinopathie trainiert, dann wird er eine Netzhautablösung oder eine altersbedingte Makuladegeneration nicht erkennen. Ein weiteres Problem ist, dass er immer eine Rückmeldung braucht ob seine Diagnose richtig ist, denn sonst entwickelt die "künstliche Intelligenz" mit der Zeit "eigene Vorstellungen", was richtig und was falsch ist. Das bedeutet, künstliche Intelligenz kann eine große Hilfe bei Routinekontrollen (Screening) in großem Rahmen sein und den Arzt bei konkreten Fragestellungen durch eine Vorauswahl oder Berechnung von Kennziffern unterstützen aber die endgültige Bewertung und die Entscheidung für die richtige Therapie muß durch den Arzt erfolgen. Wer möchte schon durch einen Softwarefehler falsch behandelt werden. Künstliche Intelligenz wird daher keinen Arzt ersetzen können. Hier ist man in der Presse oft zu euphorisch.

  • Die Ergebnisse einer Zusammenfassung von 26 Studien zeigt eine zu erwartende deutliche Zunahme der Makulopathien. Wenn sich der Trend fortsetzt, wird die Zahl der Neuerkrankungen an einer späten altersbedingten Makulopathie = AMD in Europa von derzeit 400.000 auf 700.000 im Jahr 2050 ansteigen. Die Gesamtzahl aller Europäer mit einer Spät-AMD würde auf 77 Millionen zunehmen.

  • Digitales Lesen heißt auch multimediales Lesen, mit Hyperlinks, bewegten und interaktiven Grafiken, Animationen etc. Solche digitalen Leseelemente können das Gehirn stark beanspruchen. Das hat sich auch bei Untersuchungen mittels EEG – (hier werden Aktivitäten des Gehirns an der Kopfhaut abgelesen) gezeigt. Ein Beispiel: Bei einer Internet-Suchaufgabe messen die Hirnforscher sehr viel Aktivität im Frontalbereich des Gehirns. Lesen im Internet ist anstrengender und tendenziell oberflächlicher, denn geistige Ressourcen, die für ein tiefes Lesen nötig wären, werden leicht durch Klicken und Multimedia verschwendet. Das längere Lesen funktioniert am Bildschirm oder Screen nicht so gut wie das Lesen eines Buches. Das Lesen auf Papier dagegen, das Lesen längerer Texte in Büchern, ist sehr wichtig. Das muss unbedingt auch in Zukunft erhalten bleiben. Was man dabei lernt – Konzentration, Gedankengänge länger verfolgen etc. – erweitert das Gehirn und seine Leistungsfähigkeit für komplexe Zusammenhänge.

  • Immer wieder werden in den Medien die enormen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der Bewertung von großen Datenmengen ("big data") oder gar bei der Krankheitserkennung beschworen. Manch Politiker meint sogar, sie wäre leistungsfähiger als der Arzt und könne ihn in vielen Bereichen schon ersetzen. Dies trifft so nicht zu. In der Auswertung von großen Datenmengen, die aber unbedingt auf gleiche Weise und standardisiert erhoben werden müssen, können hier sicher schneller Aussagen für spezielle Fragestellungen getroffen werden. Problem ist jedoch, dass standardisierte große Datenmengen häufig nicht zur Verfügung stehen und schon wenn ein Diagnostikgerät von einer anderen Firma verwendet wird, dies meist schon nicht mehr funktioniert. Fazit: Eine Hilfe in bestimmten Konstellationen und Auswertung von immer gleichen Informationen (z.B. Photos der Netzhaut durch das genau gleiche Gerät bei den neuen Diabetesscreeningkameras) kann die KI für die Befunderhebung des Arztes sein, einstweilen aber auch nicht mehr.

  • Eine Achtsamkeitsmeditation kann den Augeninnendruck bei Patienten mit grünem Star senken, stressbedingte Biomarker reduzieren und die Lebensqualität deutlich verbessern. Siehe auf der Seite Grüner Star.

  • Astronauten, die sich über längere Zeiträume im Weltall, d.h. in Schwerelosigkeit aufhalten, klagen über eine Sehverschlechterung, die als Space Eye Disease bezeichnet wird. Verbunden ist die Verschlechterung des Sehvermögens mit einer Schwellung des Sehnervenkopfes. Es wird vermutet, dass ein erhöhter intraokularer Druck die Ursache für die Symptomatik sein könnte. Da die Space Eye Disease speziell für geplante Langstreckenflüge, wie zum Beispiel zum Mars, ein erhebliches Problem darstellt, investiert die NASA in zahlreiche Studien, um die Erkrankung besser zu verstehen.

  • Aus Sorge den mit in Deutschland 670 Millionen Euro Umsatz im Jahr sehr lukrativen Markt für homöopathische Medikamente zu verlieren, reagieren einzelen Pharmakonzerne mit kostenbewehrten Abmahnungen an Homöopathiekritiker !!

  • Im April 2019 wurde die Homepage neu programmiert und hat jetzt ein sogenanntes "Responsive Design", sprich sie passt sich in der Formatierung automatisch dem Handy, Tablett oder PC des Benutzers an, um auf allen Medien gut lesbar zu sein.

  • Seit 2019 existiert eine Gentherapie am Auge zur Behandlung einer seltenen Netzhauterkrankung. Sie kann an ausgewählten Zentren durchgeführt werden, wenn ein Gentest gezeigt hat, dass diese spezielle Form der Erbkrankheit vorliegt.

  • 2017 litten 9,2% der Bevölkerung an Diabetes, das sind 6% mehr als 2013. Mehr als 90% davon haben Diabetes Typ II.

  • Mittels einer speziell konzipierten Virtual-Reality-Brille ist ein augenärztlich unterstütztes Sehtraining möglich. Der Sehtrainer zeichnet während einer Übung die Reaktionszeit, die Stereoprozesszeit und die Korrektheit der Antworten auf und prüft sie. Dies ist eine Technologie, die im Rahmen eines durch die bayerische Staatsregierung geförderten Projektes, das Stereosehvermögen und die Schnelligkeit der Verarbeitung visuell aufgenommener Informationen der Probanden verbessern soll. Diese Technologie findet bspw. bei professionellen Sportlern wie Torwarten oder Tennisspielern Anwendung und fördert gem. der erhobenen Daten bei längerem Training die Stereosehschärfe, also das räumliche Sehen.

  • Nach Angaben des Präsidenten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), Thomas Kohnen, sind mehr als 250 verschiedene genetische Sehstörungen bekannt. In den USA ist erstmals eine Gentherapie gegen eine bestimmte Form der genetisch bedingten Erblindung zugelassen worden. Mit der Therapie kann bei Kindern und Erwachsenen ein erblicher, durch eine Genmutation ausgelöster Verlust des Sehvermögens behandelt werden, der in Erblindung enden kann. In Deutschland leiden an dieser speziellen Netzhauterkrankung etwa 150 bis 200 Menschen. Dabei führt eine Mutation im Gen RPE65 zu einer allmählichen Zerstörung der Sinneszellen in der Netzhaut. Das Gen kodiert für ein Enzym zur Reaktivierung des Sehpigments nach Bleichung. In Deutschland ist eine Zulassung nicht vor Ende 2018 zu erwarten. Bei der Behandlung werden intakte Versionen des RPE65-Gens in Adeno-assoziierte-Virenhüllen verpackt und unter die Netzhaut injiziert. Die Virenhüllen dienen als Genfähren. Nach der Infektion der Zellen werden sie im Zellinneren abgeladen. Dort stehen sie dann zur Produktion des fehlenden Enzyms zur Verfügung. Zerstörte Sinneszellen können so nicht reaktiviert werden aber ein weiteres Fortschreiten gebremst.

  • Nach einem Urteil vom März 2017 des Sozialgerichts Koblenz haben blinde Versicherte bei entsprechender Verordnung im Rahmen der Hilfsmittelverordnung das Anrecht auf einen Laser-Langstock anstelle eines einfachen Blindenlangstocks (S 11 SO 62/15)

  • Da die Regelmäßigkeit des Tropfens bei vielen Augenkrankheiten essentiell ist und hier leider bei der Hälfte der Grüner-Star-Patienten z.B. einiges im Argen liegt, gibt es eine APP (“Mein Auge”), die einen an das Tropfen erinnert. Sie ist im Google Play Store und im Apple App Store kostenlos erhältlich.

  • Schon das siebte Mal wurde die Seite www.Auge-online.de 2017 als neutrale nicht industriefinanzierte oder -beeinflusste Gesundheitswebsite mit patientenrelevanten und -verständlichen Gesundheitsinformationen zertifiziert von der Spezielsuchmaschine für Medizin und Gesundheitsseiten. Medisuch. Diese Suchmaschine hat sich zum Ziel gesteckt Qualität zu verbreiten: “Wir wollen GUTEN Gesundheitsinformationen zu mehr Öffentlichkeit verhelfen und die Aufmerksamkeit der Nutzer schärfen, wie und wo Sie noch gute Informationen finden können.” Siehe auch Medisuch in den Medien. Betrieben wird die Medizinsuchmaschine Medisuch vom Institut für Qualität und Transparenz von Gesundheitsinformationen (IQTG).

  • Ab dem 1.01.2018 wird es in Bayern ein “Sehbehindertengeld” geben. Dies ist eine monatliche Zahlung von 176 Euro für hochgradig Sehbehinderte mit einem Sehvermögen zwischen 2 und 5%. Unter 2% gilt man als “Blind im Sinne des Gesetzes” und kann beim Versorgungsamt Blindengeld beantragen. Beides dient als “Nachteilsausgleich”, d.h. zur Unterstützung im Alltag aufgrund der Sehbehinderung.

  • Im Durchschnitt produziert ein Mensch 80 Liter Tränenflüssigkeit im Laufe seines Lebens, entsprechend zwei Milliarden einzelnen Tränen. Näheres siehe auch unter Zahlen zum Auge, Tränenfilm und Tränenwegserkrankungen.

  • Im April 2017 wurde das Bundeskriminalamtsgesetz überarbeitet. Danach ist es erlaubt bei Ärzten und Journalisten die Telefone und Computer zu überwachen. um schwere Straftaten zu verhindern oder aufzuklären. Dadurch wird das Berufsgeheimnis und die ärztliche Schweigepflicht ausgehöhlt.

  • [Tips zur Allergiezeit](../../erkrankungen/allergien/vorbeugen_bei_allergien)

  • Der Deutsche Bundestag hat am 16.02.2017 das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz - HHVG) beschlossen. Mit dem Gesetz wird u.a. die Brillenversorgung (§33 Abs. 2,2 SGB V) neu geregelt. Patienten mit Kurz- oder Weitsichtigkeit, die mehr als 6 Dioptrien Ausgleich benötigen, und Patienten mit Hornhautverkrümmung, die mehr als 4 Dioptrien Ausgleich benötigen, haben einen Anspruch auf Sehhilfen wie bisher nur Kinder und Erwachsene mit Sehbehinderung mindestens der WHO-Stufe 1. Wichtig ist, dass entsprechend dem Gesetzestext eine "Verordnung" erforderlich ist und dass für die GKV-Leistungspflicht die Fernkorrektur entscheidend ist und nicht die Nahkorrektur. Zu deutsch, es gibt jetzt für stärkere Sehfehler wieder Brillenrezepte, zu denen die Kasse dazuzahlt, auch über 18 Jahre. Im April 2017 ist es in Kraft getreten.

  • Moderne “wimpernverlängernder” Wimperntusche (Mascara), die einen volumengebenden und verlängernden Effekt haben soll. enthält häufig feine Härchen und Fasern. Wenn diese in das Auge gelangen, kann das ein unangenehm sein. Die Augen beginnen zu jucken, röten sich und schwellen eventuell sogar an. Zusätzliches Reiben der Augen verstärkt die Beschwerden verstärken. Auch Lidschatten mit feinen, spitzen Glanzpartikeln kann Augenreizungen verursachen. Verträglicher sind Puder- und Cremelidschatten mit feineren Partikeln. (s. Rotes Auge)

  • Senioren verursachen statistisch gesehen mehr Verkehrsunfälle als die Hochrisikogruppe der Fahranfänger. In Unterfranken z.B. war die Altersguppe ab 65 Jahre, in den Jahren 2011 bis 2015, immer in mindestens 65% an den Verkehrsunfällen beteiligt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft fordert daher, dass ältere Autofahrer ihre Fahrtüchtigkeit testen lassen. Ab dem 75. Lebensjahr sollten sie eine verpflichtende Kontrollfahrt an der Seite eines geschulten Fahrlehrers absolvieren. (siehe auch Autofahren und Auge). Die meisten EU-Staaten haben bereits diesbezügliche Altersbestimmungen. Der 55. Deutsche Verkehrsgerichtstag lehnt dies aber wegen fehlender statistischer Daten ab. War ja im Wahljahr 2017 nicht anders zu erwarten.

  • Im Teststadium ist derzeit eine sensorische Jacke mit 360-Grad-Ultraschallentfernungssensoren, die einem Blinden oder stark Sehbehinderten mittels in der Jacke verteilten Vibrationsmotoren ein Gefühl von Hindernissen in seiner Umgebung gibt. In großen Menschenmengen versagt es jedoch, da dann die ganze Jacke vibriert. Entwickelt wurde sie unter Frau Prof. Lampe von der TU München.

  • Das statistische Bundesamt hat festgestellt, dass die Über-75-Jährigen in absoluten Zahlen zwar am seltensten von allen Altersgruppen als Fahrer an Autounfällen beteiligt sind, der Anteil der Unfallverursacher ist allerdings in keiner Altersgruppe höher als bei ihnen. Wenn solch alte Menschen in Unfälle mit Personenschäden verwickelt sind, haben sie zu etwa 80% den Unfall maßgeblich verursacht (s.a. Autofahren und Auge). Sehr interessant ist auch das Unfallrisiko ins Verhältnis zu den gefahrenen Kilometern zu setzen. Hier schneiden über 75-jährige und erst recht über 80-jährige nämlich sehr schlecht ab. Das "Herumhacken" auf den jugendlichen Rasern, als Hauptverursacher relativiert sich dann nämlich.

  • Eine Studie aus 2016 (TNS Infratest) befragte 2200 Autofahrer nach einer Einschätzung ihrer Sehkraft und untersuchte sie anschließend. 59% überschätzten ihre Sehkraft. Ein folgenschweres Problem, da nach seriösen Schätzungen bei mindestens 7% aller tödlichen Verkehrsunfälle eine Sehschwäche die entscheidende Ursache ist. Ein obligater Sehtest für die über 75-Jährigen Autofahrer ist daher unbedingt zu fordern. Gleichzeitig fiel aber auf, dass mit zunehmendem Alter, die Zustimmung zu verpflichtenden Sehtests, auch nach dem Führerscheinsehtest, abnahm (s.a. Autofahren und Auge).

  • Aktuelle Hilfen für Blinde: Immer leistungsfähiger wird eine App für das Smartphone namens “Blind Square”. Sie ist GPS gesteuert, auf 20m genau und sagt einem über das Smartphone genau “wo es lang geht”. Weitere Funktionen sind Farberkennung, Fahrpläne aufrufen, das Einscannen und Lesen von Speisekarten, sowie Geldscheine und Gegenstände erkennen.

  • Augenärzte versorgen 32 Millionen Patienten pro Jahr, d.h. jeder Augenarzt behandelt im Mittel 5500 Patienten pro Jahr. Sie versorgen damit 5,4% aller Patienten im Gesundheitswesen, verursachen aber nur 0,9% aller Kosten.

  • Der 3-D-Drucker erreicht die Augenheilkunde. Einige Optikergeschäfte bieten schon Gestelle nach Wunsch des Kunden aus dem Drucker an. Ein Brillengestell kostet so aber mindestens 300 Euro. Jetzt kommt auch ein Kopf-Scanner auf den Markt, der den ganzen Kopf vermisst und so die Herstellung eines Brillengestells passend zur Nasen- und Gesichtsform ermöglicht.

  • 2014 haben Forscher in Baltimore erstmals menschliche Netzhautzellen aus Stammzellen herstellen können. Ob daraus aber jemals die Züchtung einer kompletten und funktionstüchtigen mit dem Gehirn verschalteten Netzhaut nach Transplantation werden kann, ist noch völlig unklar. Einstweilen dient dies nur der Erforschung der Netzhautfunktion, von Erkrankungsprozessen und der Überprüfung der Wirksamkeit von Medikamenten. Was schon gelingt, ist die Herstellung von retinalem Pigmentepithel (der ernährenden Schicht der Netzhaut) und hier laufen Versuche ob man so bei Abbauprozessen der Netzhaut (z.B. der Makulopathie) positive Wirkungen erzielen kann.

  • 4% der Brillen werden inzwischen über das Internet gekauft. Eine genaue Anpassung ist so nicht möglich. Siehe unter Internetbrillen auf der Seite Brillen. Trotzdem waren es nach Angabe des Optikerverbandes in 2014 650.000 Brillen, die online verkauft wurden.

  • In einem Gebäude mit dem Google-internen Code-Titel GWC7 forscht Google Life Sciences, eine 2013 gegründete Google-Abteilung mit demZiel, die Gesundheitsvorsorge zu revolutionieren und die Medizin in eine neue technologische Ära zu katapultieren. Schon weit fortgeschritten und in klinischen Studien ist eine Kontaktlinse, die den Blutzucker über die Tränenflüssigkeit misst und Diabetikern die ständige Blutabnahme durch einen Stich in den Finger ersparen soll.

  • Das Web-Adressbuch 2017 sorgt für mehr Orientierung im Internet - mit den 5.000 wichtigsten deutschen Seiten im Internet . Diese Seite ist dabei !!.

  • Aus kleinen Flaschen eingeatmete, sogenannte “Schnüffeldrogen”, die schlagartig euphoriserend oder entspannend wirken, genannt “Poppers” können, laut einer Studie aus Münster, gefährliche Langzeitfolgen haben. Die Netzhaut wird dauerhaft geschädigt und es kommt zu Verschwommensehen mit Leseschwierigkeiten, sowie Problemen im Dunkeln bis zur Nachtblindheit, der sogenannten “Poppers-Retinopathie”.

  • Intensives Spielen mit Videospielen schult die Reflexe und führt zu kürzeren Reaktionszeiten und schnelleren Augenbewegungen. Eine Studie in der klinischen Hirnforschung hat ergeben, dass sich Arbeitsgedächnis, die Wahrnehmung von Kontrasten und die Verarbeitung sensorischer Informationen durch regelmäßiges Videospielen verbessern kann und auch im Alltag positiv bemerkbar macht.

  • Gutes Sehen und passende bzw. auch schützende Brillen im Sport sind sehr wichtig. Näheres unter www.sicherheitimsport.de

  • Das Posttraumatische Stress- Syndrom (PTSD), das vielen Kriegsveteranen oder Flüchtigen aus Kriegs- und Katastrophengebieten Probleme machen kann, führt wie Depressionen, häufig zum Trockenen Auge.

  • In einer Studie aus 2014 wurde ein Zusammenhang von großflächigen Tattoos und schweren intraokularen Entzündungen (Uveitis) gefunden. Die Ursache sind wohl giftige Inhaltsstoffe schwarzer Tattoofarbe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Phenole. Sie können wahrscheinlich bei bestimmten Personen eine Immunreaktion auslösen, die sich als systemische Sarkoidose mit Granulomen ausbildet. Zunächst wurde das Tattoo komplikationslos vertragen und nach 6 Monaten traten die entzündlichen Erscheinungen im Auge auf.

  • Das Zeiss Museum der Optik findet sich mit 10 Themenfeldern und mehr als 1000 teilweise einmaligen Objekten auf 1000 Quadratmeter in Oberkochen. Näheres unter www.zeiss.de.

  • Studien aus den letzten Jahren zeigen, daß der Blaulichtanteil im Display von Handys und Tablets vor dem Einschlafen belebendwirkt und schlecht für die Schlafqualität ist. Näheres siehe auch unter “zirkadiane Rhythmik” im Kapitel Bedeutung des Lichtes.

  • Ein Bleich- und Desinfektionsmittel als "Wundermedizin"? Im Internet und bei Workshops wurde ein Mittel mit der Bezeichnung "Miracle Mineral Supplement" (MMS) angepriesen und unter anderem auch zur Anwendung am Auge empfohlen. Prof. Dr. Norbert Schrage vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands warnt ausdrücklich vor derVerwendung dieses Mittels: "Die verkaufte Lösung enthält 28 ProzentNatriumhypochlorit. Sie darf keinesfalls auf die Augen getropft werden.Wenn es zum Augenkontakt kommt muss das Auge sofort ausgespült werden,Es drohen sonst Verätzungen der Augen mit einem erheblichen Erblindungsrisiko." Es soll ein Wundermittel sein, das Malaria, Autismus, Krebs, AIDS und auch Demenz heilt - vor allem aber enthält es eine Substanz, die sich sonst in Bleich- und Desinfektionsmitteln findet. Es gibt immer wieder Medienberichte über Verkaufsveranstaltungen für MMS in Deutschland. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat bereits Ende Mai auf die fehlende Zulassung als Arzneimittel und auf die Gefahren, die von MMS ausgehen, hingewiesen. "Die Anwendung dieses Mittels am Auge ist mehr als Unsinn" stellt Prof. Schrage klar: "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeitwird die Augenoberfläche schon beim Einträufeln von nur zwei Tropfen verätzt". Die Konzentration der Natriumhypochloritlösung in MMS ist vergleichbar mit der in Haushaltsreinigern, auf deren Verpackung stets ie klare Warnung steht: "Augenkontakt vermeiden. Falls das Produkt indie Augen gerät, diese gründlich mit Wasser ausspülen".

  • Die älteste Hörbücherei Deutschlandsfeiert 60-jähriges Jubiläum mit einem speziellen Kochbuch für Blinde und einem neuen Online-Katalog (siehe unter Blindenschrift)

  • Eine neuere Studie aus Mainz rüttelt etwas an der bisherigen Definition der Makulopathie als Alterserkrankung, die ja nicht vor 50 auftritt. Auch bei 35-44-jährigen wurden schon Frühformen der altersabhängigen Makuladegeneration entdeckt.

  • Die Parkinsonerkrankung macht sich auch durch Schichtdickenveränderung in der Netzhaut bemerkbar. Die automatisierte Messung dieser Schichtdicken mit dem OCT könnte in Zukunft Hinweise auf das Fortschreiten der Parkinsonerkrankung geben.

  • Immer stärker sind die aus Asien importierbaren [Laserpointer](../../therapie/laser). Hier besteht eine große Gefahr für dauerhafte Schäden an den Augen.

  • 95% des halben Liters Blut, der pro Minute durch das Auge gepumpt wird, betreffen die Aderhaut. Hier machen sich auch blutgefäßbeeinflussende Substanzen am ehesten bemerkbar. Nikotin z.B. führt nach einer Studie aus 2013 zu einem deutlich verminderten Blutfluß durch die Aderhaut und dies auch im Bereich des schärfsten Sehens.

  • Was ist eigentlich die Skikrankheit ? s.u. Schwindel und Auge.

  • Die OrCam, eine Kamera die an die Brille geheftet wird, schickt ihre Informationen an einen tragbaren Computer im Taschenformat, der Texte, Personen oder Gesichter erkennt und diese Informationen durch Vibrationen auf den Schädel und damit auf das Innenohr überträgt. So können Blinde oder schwer Sehbehinderte Dinge erkennen. Bei Erblindung durch Retinitis pigmentosa gibt es dagegen Implantate auf oder unter die Netzhaut (Netzhautchip).

  • Interessant ist es mal sich über die Bertelsmannstiftung zu belesen. So ganz uneigennützig die Bevölkerung aufklären und nichttendenziöse Statistiken veröffentlichen tut sie nämlich nicht. Auch betreibt eine Tochter von Bertelsmann, nämlich die Firma Arvato, die von Minister Spahn eingeführte Telematikinfrastruktur, in die die Daten aller Kassenpatienten einfliessen. Keine gute Verknüpfung. Siehe daher unter Lobbypedia und Bertelsmannkritik

  • Laut einer Studie aus Japan haben extensive Kaffetrinker aufgrund der Koffeinzufuhr weniger trockene Augen. Dies ist jedoch nicht ausreichend überzeugend bewiesen worden.

  • Eine aktuelle Studie empfiehlt dringend kurzsichtige Kinder zum Spielen ins Freie zu schicken. Mit jeder Stunde, die pro Woche unter freiem Himmel verbracht wird und ohne Computer, iPad und sonstige elektronische Medien sowie Bücher verbracht wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Fortschreitens der Kurzsichtigkeit

  • Bei einer besonderen Form des Trockenen Auges bei der die Talgdrüsen der Lidkante nicht richtig funktionieren (Meibomdrüsendysfunktion) , kann man die verstopfte Drüsengänge mit einer kleinen Nadel wieder frei “putzen”. Studien zum Erfolg laufen aber noch.

  • Ein amerikanischer Arzt behauptet innerhalb von 60 sec. aus braunen Augen blaue machen zu können, indem er mit einem Laser die braunen aufgelagerten Pigmente entfernt (s. Augenfarbe)

  • Beim Bungee Jumping treten bei Gesunden in bis zu 50% der Fälle kleinere Netzhautblutungen auf. Deswegen ist von dieser Sportart prinzipiell und insbesondere bei vorgeschädigten Blutgefäßen im Auge (z.B. bei der Zuckererkrankung) abzuraten.

(Stand 26.08.2021)