Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Meldungen zu dieser Homepage und aus der Augenheilkunde, die noch nicht in die weiteren Seiten eingearbeitet wurden:

  • Tips zur Allergiezeit
  • Der Deutsche Bundestag hat am 16.02.2017 das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz - HHVG) beschlossen. Mit dem Gesetz wird u.a. die Brillenversorgung (§33 Abs. 2,2 SGB V) neu geregelt. Patienten mit Kurz- oder Weitsichtigkeit, die mehr als 6 Dioptrien Ausgleich benötigen, und Patienten mit Hornhautverkrümmung, die mehr als 4 Dioptrien Ausgleich benötigen, haben einen Anspruch auf Sehhilfen wie bisher nur Kinder und Erwachsene mit Sehbehinderung mindestens der WHO-Stufe 1. Wichtig ist, dass entsprechend dem Gesetzestext eine „Verordnung“ erforderlich ist und dass für die GKV-Leistungspflicht die Fernkorrektur entscheidend ist und nicht die Nahkorrektur. Zu deutsch, es gibt jetzt für stärkere Sehfehler wieder Brillenrezepte, zu denen die Kasse dazuzahlt, auch über 18 Jahre. Im April 2017 ist es in Kraft getreten.
  • Moderne “wimpernverlängernder” Wimperntusche (Mascara), die einen volumengebenden und verlängernden Effekt haben soll. enthält häufig feine Härchen und Fasern. Wenn diese in das Auge gelangen, kann das ein unangenehm sein. Die Augen beginnen zu jucken, röten sich und schwellen eventuell sogar an. Zusätzliches Reiben der Augen verstärkt die Beschwerden verstärken. Auch Lidschatten mit feinen, spitzen Glanzpartikeln kann Augenreizungen verursachen. Verträglicher sind Puder- und Cremelidschatten mit feineren Partikeln. (s. Rotes Auge)
  • Senioren verursachen statistisch gesehen mehr Unfälle als die Hochrisikogruppe der Fahranfänger. In Unterfranken z.B. war die Altersguppe ab 65 Jahre, in den Jahren 2011 bis 2015, immer in mindestens 65% an den Verkehrsunfällen beteiligt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft fordert daher, dass ältere Autofahrer ihre Fahrtüchtigkeit testen lassen. Ab dem 75. Lebensjahr sollten sie eine verpflichtende Kontrollfahrt an der Seite eines geschulten Fahrlehrers absolvieren. (siehe auch Autofahren und Auge). Die meisten EU-Staaten haben bereits diesbezügliche Altersbestimmungen. Der 55. Deutsche Verkehrsgerichtstag lehnt dies aber wegen fehlender statistischer Daten ab. War ja im Wahljahr 2017 nicht anders zu erwarten.
  • Im Teststadium ist derzeit eine sensorische Jacke mit 360-Grad-Ultraschallentfernungssensoren, die einem Blinden oder stark Sehbehinderten mittels in der Jacke verteilten Vibrationsmotoren ein Gefühl von Hindernissen in seiner Umgebung gibt. In großen Menschenmengen versagt es jedoch, da dann die ganze Jacke vibriert. Entwickelt wurde sie unter Frau Prof. Lampe von der TU München.
  • Das statistische Bundesamt hat festgestellt, dass die Über-75-Jährigen in absoluten Zahlen zwar am seltensten von allen Altersgruppen als Fahrer an Autounfällen beteiligt sind, der Anteil der Unfallverursacher ist allerdings in keiner Altersgruppe höher als bei ihnen. Wenn solch alte Menschen in Unfälle mit Personenschäden verwickelt sind, haben sie zu etwa 80% den Unfall maßgeblich verursacht (s.a. Autofahren und Auge).
  • Im Jahr 2013 lebten 4,4 Millionen 80-Jährige und Ältere in Deutschland. Im Jahr 2050 wird die Zahl, nach Schätzungen des Statistischen Buncdesamtes, bei fast zehn Millionen liegen. Dementsprechenden wird die Zahl der altersbedingten Erkrankungen wie Makulopathie und Grauer Star massiv zunehmen.
  • Eine Studie aus 2016 (TNS Infratest) befragte 2200 Autofahrer nach einer Einschätzung ihrer Sehkraft und untersuchte sie anschließend. 59% überschätzten ihre Sehkraft. Ein folgenschweres Problem, da nach seriösen Schätzungen bei mindestens 7% aller tödlichen Verkehrsunfälle eine Sehschwäche die entscheidende Ursache ist. Ein obligater Sehtest für die über 75-Jährigen Autofahrer ist daher unbedingt zu fordern. Gleichzeitig fiel aber auf, dass mit zunehmendem Alter, die Zustimmung zu verpflichtenden Sehtests, auch nach dem Führerscheinsehtest, abnahm (s.a. Autofahren und Auge).
  • Aktuelle Hilfen für Blinde: Immer leistungsfähiger wird eine App für das Smartphone namens “Blind Square”. Sie ist GPS gesteuert, auf 20m genau und sagt einem über das Smartphone genau “wo es lang geht”. Weitere Funktionen sind Farberkennung, Fahrpläne aufrufen, das Einscannen und Lesen von Speisekarten, sowie Geldscheine und Gegenstände erkennen.
  • Augenärzte versorgen 32 Millionen Patienten pro Jahr, d.h. jeder Augenarzt behandelt im Mittel 5500 Patienten pro Jahr. Sie versorgen damit 5,4% aller Patienten im Gesundheitswesen, verursachen aber nur 0,9% aller Kosten.
  • Die seit kurzem vieldiskutierte Zikavirus-Infektion in Brasilien macht auch schwere Veränderungen am Augenhintergrund, d.h. an der Netzhaut, aber auch Fehlbildungen des Auges, die zu massiven dauerhaften Seheinschränkungen des Kindes führen werden.
  • Der 3-D-Drucker erreicht die Augenheilkunde. Einige Optikergeschäfte bieten schon Gestelle nach Wunsch des Kunden aus dem Drucker an. Ein Brillengestell kostet so aber mindestens 300 Euro. Jetzt kommt auch ein Kopf-Scanner auf den Markt, der den ganzen Kopf vermisst und so die Herstellung eines Brillengestells passend zur Nasen- und Gesichtsform ermöglicht.
  • 2014 haben Forscher in Baltimore erstmals menschliche Netzhautzellen aus Stammzellen herstellen können. Ob daraus aber jemals die Züchtung einer kompletten und funktionstüchtigen mit dem Gehirn verschalteten Netzhaut nach Transplantation werden kann, ist noch völlig unklar. Einstweilen dient dies nur der Erforschung der Netzhautfunktion, von Erkrankungsprozessen und der Überprüfung der Wirksamkeit von Medikamenten. Was schon gelingt, ist die Herstellung von retinalem Pigmentepithel (der ernährenden Schicht der Netzhaut) und hier laufen Versuche ob man so bei Abbauprozessen der Netzhaut (z.B. der Makulopathie) positive Wirkungen erzielen kann.
  • Ausstellung im Martin von Wagner Museum Würzburg: Das Sehen in der bildenden Kunst von Alt-Ägypten bis zur Moderne.
  • Eine Studie aus 2015 hat ergeben, daß pro Arztpraxis eine Person durchschnittlich 1000 Arbeitstage damit beschäftigt wäre, bürokratische Vorgaben zu bewältigen. (www.normenkontrollrat.bund.de)
  • Cannabis senkt den Augeninnendruck. Leider nicht lang und die Wirkung lässt nach. Ist also beim Grünen Star ”leider” keine therapeutische Alternative, wie es einige gerne hätten.
  • 4% der Brillen werden inzwischen über das Internet gekauft. Eine genaue Anpassung ist so nicht möglich. Siehe unter Internetbrillen auf der Seite Brillen. Trotzdem waren es nach Angabe des Optikerverbandes in 2014 650.000 Brillen, die online verkauft wurden.
  • In einem Gebäude mit dem Google-internen Code-Titel GWC7 forscht Google Life Sciences, eine 2013 gegründete Google-Abteilung mit dem Ziel, die Gesundheitsvorsorge zu revolutionieren und die Medizin in eine neue technologische Ära zu katapultieren. Schon weit fortgeschritten und in klinischen Studien ist eine Kontaktlinse, die den Blutzucker über die Tränenflüssigkeitt misst und Diabetikern die ständige Blutabnahme durch einen Stich in den Finger ersparen soll.
  • Das Web-Adressbuch 2016 sorgt für mehr Orientierung im Internet - mit den 5.000 wichtigsten deutschen Seiten im Internet . Diese Seite ist dabei !!.
  • Aus kleinen Flaschen eingeatmete, sogenannte “Schnüffeldrogen”, die schlagartig euphoriserend oder entspannend wirken, genannt “Poppers” können, laut einer Studie aus Münster, gefährliche Langzeitfolgen haben. Die Netzhaut wird dauerhaft geschädigt und es kommt zu Verschwommensehen mit Leseschwierigkeiten, sowie Problemen im Dunkeln bis zur Nachtblindheit, der sogenannten “Poppers-Retinopathie”.
  • Intensives Spielen mit Videospielen schult die Reflexe und führt zu kürzeren Reaktionszeiten und schnelleren Augenbewegungen. Eine Studie in der klinischen Hirnforschung hat ergeben, dass sich Arbeitsgedächnis, die Wahrnehmung von Kontrasten und die Verarbeitung sensorischer Informationen durch regelmäßiges Videospielen verbessern kann und auch im Alltag positiv bemerkbar macht.
  • Das Augentraining nach Bates und die Hauterkrankung Rosazea und ihre Augenbeteiligung wurden neu eingestellt.
  • Gutes Sehen und passende bzw. auch schützende Brillen im Sport sind sehr wichtig. Näheres unter www.sicherheitimsport.de
  • 150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Sie können nicht lernen, nicht arbeiten und nicht für ihre Familien sorgen. Die Lösung: Die EinDollarBrille. Sie besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen und fertigen Gläsern aus Kunststoff, die einfach eingeklickt werden. Die EinDollarBrille  kann von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft werden. Der Materialpreis liegt bei rund 1 US Dollar, der Verkaufspreis bei 2-3 ortsüblichen Tageslöhnen. Näheres unter: www.eindollarbrille.de
  • Das Posttraumatische Stress- Syndrom (PTSD), das vielen Kriegsveteranen oder Flüchtigen aus Kriegs- und Katastrophengebieten Probleme machen kann, führt wie Depressionen, häufig zum Trockenen Auge.
  • In einer Studie aus 2014 wurde ein Zusammenhang von großflächigen Tattoos und schweren intraokularen Entzündungen (Uveitis) gefunden. Die Ursache sind wohl giftige Inhaltsstoffe schwarzer Tattoofarbe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Phenole. Sie können wahrscheinlich bei bestimmten Personen eine Immunreaktion auslösen, die sich als systemische Sarkoidose mit Granulomen ausbildet. Zunächst wurde das Tattoo komplikationslos vertragen und nach 6 Monaten traten die entzündlichen Erscheinungen im Auge auf.
  • Ein Zoll oder auch Inch entspricht 2,54cm. Die Dichte der Bildpunkte eines Monitors wird in ppi = “Pixel (Bildpunkte) pro Zoll” angegeben. Das Auge kann rund 300 ppi bei normalem Betrachtungsabstand auflösen. 2015 werden Monitore mit einer Pixeldichte von mehr als 500ppi auf den Markt kommen.
  • Das neue Zeiss Museum der Optik wurde mit 10 Themenfeldern und mehr als 1000 teilweise einmaligen Objekten auf 1000 Quadratmeter in Oberkochen eröffnet. Näheres unter www.zeiss.de.
  • Studien aus den letzten Jahren zeigen, daß der Blaulichtanteil im Display von Handys und Tablets vor dem Einschlafen belebend wirkt und schlecht für die Schlafqualität ist. Näheres siehe auch unter “zirkadiane Rhythmik” im Kapitel Bedeutung des Lichtes.
  • Ein Bleich- und Desinfektionsmittel als “€žWundermedizin”? Im Internet und bei Workshops wird in jüngster Zeit ein Mittel mit der Bezeichnung  “€žMiracle Mineral Supplement” (MMS) angepriesen und unter anderem auch zur Anwendung am Auge empfohlen. Prof. Dr. Norbert Schrage vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands warnt ausdrücklich vor der Verwendung dieses Mittels: “€žDie verkaufte Lösung enthält 28 Prozent Natriumhypochlorit. Sie darf keinesfalls auf die Augen getropft werden. Wenn es zum Augenkontakt kommt muss das Auge sofort ausgespült werden, Es drohen sonst Verätzungen der Augen mit einem erheblichen Erblindungsrisiko.” Es soll ein Wundermittel sein, das Malaria, Autismus, Krebs, AIDS und auch Demenz heilt - vor allem aber enthält es eine Substanz, die sich sonst in Bleich- und Desinfektionsmitteln findet. Seit einigen Tagen gibt es immer wieder Medienberichte über Verkaufsveranstaltungen für MMS in Deutschland. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat bereits Ende Mai auf die fehlende Zulassung als Arzneimittel und auf die Gefahren, die von MMS ausgehen, hingewiesen. €ž”Die Anwendung dieses Mittels am Auge ist mehr als Unsinn”, stellt Prof. Schrage klar: “€žMit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die Augenoberfläche schon beim Einträufeln von nur zwei Tropfen verätzt”. Die Konzentration der Natriumhypochloritlösung in MMS ist vergleichbar mit der in Haushaltsreinigern, auf deren Verpackung stets die klare Warnung steht: “€žAugenkontakt vermeiden. Falls das Produkt in die Augen gerät, diese gründlich mit Wasser ausspülen”.
  • Die älteste Hörbücherei Deutschlands feiert 60-jähriges Jubiläum mit einem speziellen Kochbuch für Blinde und einem neuen Online-Katalog (siehe unter Blindenschrift)
  • Eine neuere Studie aus Mainz rüttelt etwas an der bisherigen Definition der Makulopathie als Alterserkrankung, die ja nicht vor 50 auftritt. Auch bei 35-44-jährigen wurden schon Frühformen der altersabhängigen Makuladegeneration entdeckt.
  • Es wurde eine neue Seite erstellt: Schwangerschaft und Auge.
  • Ab 1.10.14 soll die Behandlung der feuchten Makuladegeneration mittels Intravitrealer Injektion regulär über die Krankenkasse abgerechnet werden können. Dies erspart dann in den meisten Fällen die Anträge, die bei einigen Kassen noch laufen mussten, bedeutet aber auch, daß nur genau für die vorgeschriebenen Konstellationen unter den präzise vorgeschriebenen Bedingungen die Abrechnungen möglich ist. Die fortlaufende und unabdingbare Diagnostik (OCT) wird nach wie vor nur von vereinzelten Krankenkassen bezahlt.
  • Die Parkinsonerkrankung macht sich auch durch Schichtdickenveränderung in der Netzhaut bemerkbar. Die automatisierte Messung dieser Schichtdicken mit dem OCT könnte in Zukunft Hinweise auf das Fortschreiten der Parkinsonerkrankung geben.
  • Immer stärker sind die aus Asien importierbaren Laserpointer. Hier besteht eine große Gefahr für dauerhafte Schäden an den Augen.
  • 95% des halben Liters Blut, der pro Minute durch das Auge gepumpt wird, betreffen die Aderhaut. Hier machen sich auch blutgefäßbeeinflussende Substanzen am ehesten bemerkbar. Nikotin z.B. führt nach einer Studie aus 2013 zu einem deutlich verminderten Blutfluß durch die Aderhaut und dies auch im Bereich des schärfsten Sehens.
  • Was ist eigentlich die Skikrankheit ? s.u. Schwindel und Auge.
  • Die OrCam, eine Kamera die an die Brille geheftet wird, schickt ihre Informationen an einen tragbaren Computer im Taschenformat, der Texte, Personen oder Gesichter erkennt und diese Informationen durch Vibrationen auf den Schädel und damit auf das Innenohr überträgt. So können Blinde oder schwer Sehbehinderte Dinge erkennen. Bei Erblindung durch Retinitis pigmentosa gibt es dagegen Implantate auf oder unter die Netzhaut (Netzhautchip).
  • Google kauft mit seiner prall gefüllten “Portokasse” ja zunehmend Hightechfirmen u.a. bereits acht aus der Robotertechnologie auf. Eine ihrer Tochterfirmen entwickelt jetzt eine Kontaktlinse, die in der Lage ist den Blutzucker im Tränenfilm zu messen und die Werte auf dem Smartphone des Patienten anzuzeigen (die Antenne ist dünner als ein menschliches Haar), um ggf. den behandelnden Diabetologen (Fachmann für die Zuckererkrankung) zu informieren..
  • Derzeit wird das Format der Seiten etwas angepaßt, um eine etwas bessere Darstellung auf Handys und Tablets zu ermöglichen. Am besten ist aber immer noch der “Landscapemodus” (quer halten) beim Betrachten. Die Einstellung “Seiten automatisch anpassen” sollte deaktiviert werden.
  • Interessant ist es mal über die Bertelsmannstiftung zu lesen. So ganz uneigennützig die Bevölkerung aufklären und nichttendenziöse Statistiken veröffentlichen tut die nämlich nicht.
  • Jetzt steht ein spritzbares Medikament zur Behandlung der vitreomakulären Traktion zur Verfügung das einem in einem gewissen Prozentsatz einen glaskörperchirurgischen Eingriff ersparen hilft.
  • Die letzten neu aufgenommenen oder wesentlich überarbeiteten Seiten sind: Laser, Künstliche Netzhautimplantate, Alternative Medizin und die Berufsförderungswerke.
  • Laut einer Studie aus Japan haben extensive Kaffetrinker aufgrund der Koffeinzufuhr weniger trockene Augen. Dies ist jedoch nicht ausreichend überzeugend bewiesen worden.
  • Schon das dritte Mal, jetzt für 2012/13 wurde die Seite www.Auge-online.de als neutrale nicht industriefinanzierte oder -beeinflusste Gesundheitswebsite mit patientenrelevanten und -verständlichen Gesundheitsinformationen zertifiziert. Dies geschah durch die Spezialsuchmaschine für Medizin und Gesundheit “Medisuch”, die sich zum Ziel gesteckt habt Qualität zu verbreiten: “Wir wollen GUTEN Gesundheitsinformationen zu mehr Öffentlichkeit verhelfen und die Aufmerksamkeit der Nutzer schärfen, wie und wo Sie noch gute Informationen finden können.” Siehe auch Medisuch in den Medien. Betrieben wird die Medizinsuchmaschine Medisuch vom Institut für Qualität und Transparenz von Gesundheitsinformationen (IQTG).
  • Viele der sieben Millionen Diabetiker in Deutschland müssen sich täglich in den Finger stechen, um ihren Zuckerspiegel mittels eines Bluttropfens zu ermitteln. Forscher des Fraunhofer-Instituts in Duisburg haben jetzt einen Sensor entwickelt, der den Zuckerwert auch aus der Tränenflüssigkeit ermittelt. Leider ist er noch nicht erhältlich und eine niederländische Medizintechnikfirma arbeitet noch an der Marktreife.
  • Aktuell gibt es Berichte, daß das Medikament Avastin® bei Darmkrebs keine lebensverlängernde Wirkung hätte und daher ineffektiv sei. Dies heißt NICHT, daß es bei der Makulopathie - wo es ja auch einesetzt wird - auch ineffektiv ist ! Hier ist es seit Jahren in seiner Wirkung bewährt und gut erforscht. Um Lebensverlängerung geht es hier ja auch nicht.
  • Bei fortgeschrittenen Stadien der Makulopathie mit starker Sehminderung gibt es jetzt als Alternative zu vergrößernden Sehhilfen die Einpflanzung eines Teleskopes in das Auge, um schärfer und besser sehen zu können. Es ist jedoch erst eine Studie in 2011 gelaufen und längere Erfahrungen über die Verträglichkeit im Auge liegen noch nicht vor. Näheres auf der amerikanischen Seite der Firma: www.centrasight.com/
  • Eine aktuelle Studie empfiehlt dringend kurzsichtige Kinder zum Spielen ins Freie zu schicken. Mit jeder Stunde, die pro Woche unter freiem Himmel verbracht wird und ohne Computer, iPad und sonstige elektronische Medien sowie Bücher verbracht wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Fortschreitens der Kurzsichtigkeit
  • Im Versuchsstadium sind jetzt Medikamente, die das Fortschreiten der Trockenen Makulopathie bremsen.
  • Bei einer besonderen Form des Trockenen Auges bei der die Talgdrüsen der Lidkante nicht richtig funktionieren (Meibomdrüsendysfunktion) , kann man die verstopfte Drüsengänge mit einer kleinen Nadel wieder frei “putzen”. Studien zum Erfolg laufen aber noch.
  • Ein amerikanischer Arzt behauptet innerhalb von 60 sec. aus braunen Augen blaue machen zu können, indem er mit einem Laser die braunen aufgelagerten Pigmente entfernt (s. Augenfarbe)
  • Die EU hat sich mal wieder in Regelungswut geübt. Neue Vorschriften führen dazu, daß allein in Deutschland in der ersten Hälfte 2010 1600 hochwertige Hornhauttransplantate aufgrund dieser Vorschriften nicht genutzt werden konnten. Dies ist eine Katastrophe, da sowieso schon zu viele fehlen. Sieh auch unter Hornhauterkrankungen.
  • Eine Neuropathie ist ein Nervenschaden. Die Zuckererkrankung schädigt zahlreiche Nerven im Körper (diabetische Neuropathie). Die Früherkennung schon kleinster Schäden soll jetzt über eine spezielle Aufnahmetechnik der Hornhaut möglich sein. An der Universitätsklinik Rostock wird dieses Verfahren derzeit entwickelt.
  • Aus aktuellem Anlaß aufgrund der Anfragen von besorgten Eltern und Angehörigen muß ich mal folgendes sagen: Wenn Sie 4 Spezialisten mit vielen Fragen zu einem bestimmten Sorgenfall “löchern” werden sie auch 4 Antworten gekommen und hinterher völlig verunsichert und verzweifelt sein. Es gibt in der Medizin nicht die absolute einzige Wahrheit ! Vieles ist schwammig und Ermessenssache. Simples Beispiel: “Wann genau muß ich einen grauen Star operieren ?” Suchen Sie sich also bitte EINEN Arzt Ihres Vertrauens und folgen Sie seinen therapeutischen Vorschlägen. Sie können und sollen Ihn ruhig fragen warum er was entscheidet. Sie haben ein Recht darauf die Behandlung zu verstehen. Man kann aber nicht alles und jedes genau erklären, weil es für manches gar keine Erklärung gibt. Und bitte suchen Sie nicht noch schnell 3 andere Kollegen auf und lauern auf Widersprüche. Sie werden sie finden. UND DANN ?
  • Beim Bungee Jumping treten bei Gesunden in bis zu 50% der Fälle kleinere Netzhautblutungen auf. Deswegen ist von dieser Sportart prinzipiell und insbesondere bei vorgeschädigten Blutgefäßen im Auge (z.B. bei der Zuckererkrankung) abzuraten.

(Stand 24.04.2017)